Darmspiegelung / Koloskopie

Auf dem Bild sieht man einen Darm der eine Darmspiegelung bekommt.Eine Darmspiegelung (Koloskopie) ist eine wichtige Untersuchungsmethode, die sowohl zur Erkennung von Darmerkrankungen wie auch zur Vorsorge von Darmkrebs eingesetzt wird.

Mit Hilfe der Darmspiegelung wird die Schleimhaut des Dickdarms / Darm und des letzten Abschnitts des Dünndarms vom Arzt ins Augenschein genommen.

Diese Untersuchungsmethode ist weit verbreitet und insbesondere bei Menschen im Alter von über 35 Jahren von großer Bedeutung.

Warum wird eine Darmspiegelung angesetzt?

Eine Koloskopie hat zwei wesentliche Anwendungsbereiche:
Treten Symptome einer Darmerkrankung auf, wird eine Darmspiegelung genutzt, um den Dickdarm des Patienten eingehend zu untersuchen. Mit der Untersuchung kann die jeweilige Erkrankung entweder bestätigt und anschließend behandelt oder ausgeschlossen werden.

Diese Methode wird insbesondere zur Erkennung von:

im Bereich des Dickdarms erfolgreich eingesetzt.

Die wichtigste Rolle spielt für Patienten die Endoskopie bei der Krebsvorsorge. Mit der Untersuchung eines Endoskop lässt sich der Darmkrebs bereits im Anfangsstadium zu beinahe 99 Prozent erkennen. Eine schnelle Behandlung und damit eine gute Erfolgsprognose ist die Folge.

Die Darmspiegelung bietet neben der Betrachtung der Schleimhaut zusätzlich auch die Gelegenheit, eine Gewebeprobe zu entnehmen. Daher ist sie – im Gegensatz zu Labortestes (Laborwerte) oder dem Ultraschall des Bauchraumes – die effizienteste Methode, um zu schnellen und sicheren Ergebnissen zu kommen.

Wann sollte eine Darmspiegelung durchgeführt werden?

Bei der Frage, wann eine Koloskopie angebracht ist, sollte danach unterschieden werden, ob die Untersuchung zu Diagnosezwecken oder als Vorsorge durchgeführt wird.

Die Gründe für eine Spiegelung
Zu einer Darmspiegelung wird vom Arzt angeraten, wenn der Patient eines oder mehrere der folgenden Symptome zeigt:

  • Blut im Stuhl
  • Chronischer Durchfall
  • abwechselnder Stuhlgang zwischen Durchfall und Verstopfung
  • zunehmende Verstopfung
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • chronische Bauchschmerzen
  • ungeklärte Blutarmut

hier sehen Sie eine Übersicht der Vorbereitung,Die Richtige Vorbereitung
Eine Koloskopie als Vorsorgeuntersuchung und zur Früherkennung sollte ab 40. Jahren mindestens einmal jährlich erfolgen. Sind Fälle von Darmkrebs bereits in der Familie aufgetreten, ist es ratsam, die Vorsorgeuntersuchungen sogar deutlich früher zu starten. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung und damit eine erfolgreiche Behandlung von Darmkrebs.

Gibt es genug Sicherheit?

Die Darmspiegelung ist zu 99 Prozent sicher.

Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu Komplikationen kommen. Die Häufigkeit der Komplikationen unterscheidet sich danach, ob es sich bei der Untersuchung um eine diagnostische Maßnahme oder um eine Vorsorgeuntersuchung handelt.

Diagnose
Bei der Untersuchungsmaßnahme zu Diagnosezwecken spielen die vorliegenden Erkrankungen eine große Rolle. Da die Darmspiegelung in solchen Fällen oft geringe operative Eingriffe beinhaltet, können – wie bei allen Operationen – folgende Probleme auftreten:

  • Blutdruckabfall
  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutungen
  • Infektionen

Die Wahrscheinlichkeit für eine Komplikation liegt durchschnittlich bei etwa einem Prozent und ist damit sehr gering.

Vorsorge
Bei den Vorsorgeuntersuchungen treten Komplikationen in unter 0,5 Prozent aller Fälle auf. Die Probleme tauchen oft bei Verengung vom Darm auf. Treten bei der Untersuchung Schmerzen auf, sollte der Patient den Arzt sofort informieren. Die Darmspiegelung wird in diesem Fall abgebrochen. Der Arzt greift dann auf andere Untersuchungsmethoden zurück.

Was ist eine virtuelle Darmspiegelung?

Auf dem Bild sehen Sie einen CT.Eine virtuelle Darmspiegelung ist die Methode der Computertomographie(CT) oder der Kernspintomographie(KST). Der Arzt erstellt ein Computertomogramm oder ein Kernspintomogramm des Darms. Die visuelle Untersuchung des Darmzustandes erfolgt dann am Computer.

Der Nachteil der virtuellen Darmspiegelung ist allerdings, dass die Ergebnisse der Untersuchung nicht so zuverlässig sind wie die der herkömmlichen Koloskopie. Zudem kann der Arzt die entdeckten Polypen nicht sofort während des Eingriffs entfernen. Dafür muss dann eine gesonderte, traditionelle Koloskopie vereinbart werden.

Die virtuelle Darmspiegelung wird daher von nur wenigen Ärzten angeboten. Sollte der Patient jedoch diese nichtinvasive Untersuchungsmethode vorziehen, ist es zu empfehlen, die virtuelle Darmspiegelung bei einem Krankenhaus in Auftrag zu geben, das bereits über einen Computertomographen oder den Kernspintomographen verfügt.

Häufig liegen keine Krankheiten vor und der Darm war nur leicht Gereizt von Medizin / Medikamente oder folgen von falschem Essen oder einer Insgesamt schlechten Ernährung. Daher sollte immer auf die Gesundheit geachtet werden.

Wo kann eine Darmspiegelung durchgeführt werden?

Eine Darmspiegelung wird im Krankenhaus von Fachärzten der inneren Medizin mit einer Zusatzfachausbildung in Gastroenterologie und den Fachärzten für Chirurgie vorgenommen.